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Die Sabine

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Sabine 1

Sabine 2

Sabine 3

Sabinendenkmal

Ein späterer Besitzer des Gutes Binenwalde, der Berliner Universitätsprofessor Schultz Schultzenstein, ließ 1843 die Lebensgroße Figur der Sabine dem Gutshaus gegenüber aufstellen. 1945 wurde das Standbild mutwillig zerstört. Dieses Standbild stellte lebensgroß die Sabine mit Bogen und Jagdhund, als Jägerin dar. Es stand auf einem gemauerten, meterhohen Sockel, der auf der Vorderseite die eingegrabene Inschrift trägt : " Aufgestellt von Professor Dr.C.H.Schultz 1843". Am Fuße des Denkmals standen drei Putten. Die eine Knabengestalt stand neben einen Bienenkorb, dem Sinnbild des Fleißes. Ein anderer Knabe stellt einen Säemann dar. Diese beiden Figuren krönten früher die beiden Hoftorpfeiler. Die dritte Figur stellte einen grabenden Mann dar. Sie soll früher im Garten hinter dem Herrenhaus gestanden haben.

Die schöne Förstertochter hieß Sabine Cusug, wurde als Zwillingstochter des königlichen "Heydereuters" Antonn Schott in Zühlen geboren und heiratete am 13. Mai 1734 den Förster Ernst Ludwig Cusig aus Rüthnik. Der Ehe der Cusigs entstammen fünf Kinder. Sohn Karl übernahm nach dem Tode des Vaters 1773 die Oberförsterstelle in Zühlen.

Sabine starb am 4. Dezember 1783

1998 begannen die Binenwalder Einwohner am ehemaligen Denkmalsplatz die Sabinenstatue zunächst als improvisierte Metalltafel wiederzuerrichten. Erklärtes Ziel war es dabei, das Denkmal in seiner alten Pracht in den nächsten Jahren neu entstehen zu lassen.

Dieser Aufgabe der Neuerrichtung des Denkmals hat sich vor allem der Heimatverein Binenwalde in seiner Satzung verpflichtet. Der Heimatverein Binenwalde e.V. wurde am 02. Juli 1999 als gemeinnütziger Verein gegründet und im August desselben Jahres ins Vereinregister beim Amtsgericht Neuruppin eingetragen.

Bereits von Beginn seiner Tätigkeit an war es gelungen, die ca. 80 Einwohner Binenwaldes und auch viele Gäste für die aktive Mitarbeit im Heimatverein zu begeistern, Somit verfügt der Verein heute über fast 60 Mitglieder. Bei allen bislang durchgeführten und in nächster Zeit geplanten Aktivitäten zur Neugestaltung des Ortsbildes ist sich der Heimatverein des großen persönlichen Engagements aller Binenwalder bewußt. Dies allein wird aber in absehbarer Zeit nicht ausreichen, um das gestellte Ziel, die Wiedererrichtung der "Sabinenstatue" und damit die weitere Verschönerung des touristisch geprägten Ortes zu erreichen. Nach ersten Schätzungen werden 12000 € benötigt, die aber nur anteilmäßig selbst durch die Binenwalder und den Verein aufgebracht werden können.

Um dem Ziel näher zu kommen, werden durch die Vereinsmitglieder und Binenwalder Einwohner Aktivitäten und Spendenaktionen initiiert, die der Beschaffung der notwendigen Geldmittel dienen. Ein wesentlicher Höhepunkt ist dabei das alljährlich am Samstag im August stattfindende "Sabinenfest"

 

Aktualisiert ( Freitag, den 15. Januar 2016 um 17:26 Uhr )  

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