Chronik von Boltenmühle 2

Dienstag, den 26. Dezember 2006 um 14:29 Uhr
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(Quelle: Heft "Ruppiner Land" , "Historisches Ortslexikon für Brandenburg" )


Tabellenform

1. Art und Verfassung der Siedlung

2. Gemarkungsgröße

3. Siedlungsform

4. Erste schriftliche Erwähnung

5. Gerichtszugehörigkeit

6. Herrschaftszugehörigkeit

7. Wirtschafts und Sozialstruktur

8. Kirchliche Verfassung

9. Bevölkerungsziffern

 

Art und Verfassung der Siedlung

Kolonie, Gemeindebezirk

vor 1895 Gemeindebezirk Steinberge
1895 Mühle, fiskalischer Gutsbezirk Neuglienicke
1929 Ortsteil von Gühlen Glienicke

 

Gemarkungsgröße

 

1860 166 Morgen ( 4 Morgen Gehöfte, 2 Morgen Gartenland, 127 Morgen Acker, 33 Morgen Wiese) mit Boltenmühle und Kunsterspring
1900 6793 ha

 

Siedlungsform

Etablissement n Tornowsee ( MBI Zühlen 2942, 1879)

 

Erste schriftliche Erwähnung

1725 am Weilckenberg
1764 Weilickenbergsche oder Bolten Mühle

 

Gerichtszugehörigkeit

Bis 1849 Land - und Stadtgericht Alt Ruppin
1849 - 1878 Kreisgericht Neuruppin
1879 - 1952 Amtsgericht Neuruppin

 

Herrschaftszugehörigkeit

Amt Alt Ruppin

 

Wirtschafts und Sozialstruktur

 1720  Aufbau einer Mahl - und Schneidmühle an den Weilckenbergen durch Kaufmann Bolte aus Rathenow.
 1759 Erbwassermühle mit 47 Morgen 140 Quadratmetern Heuerland
 1800 Wassermahl - und - Schneidemühle; 2 Feuerstellen.
 1860  1 Wohn - , 4 Wirtschaftsgebäude ( Wassergetreide - und - sägemühle).

 

Kirchliche Verfassung

Eingekircht in Zühlen

 

Bevölkerungsziffern

 

1766 14 Einwohner
1785 24 Einwohner
1800 11 Einwohner
1817 19 Einwohner
1840 11 Einwohner
1858 9 Einwohner
1895 105 Einwohner mit Gemeinde Neuglienicke
1925 16 Einwohner
Aktualisiert ( Donnerstag, den 23. Juli 2015 um 20:18 Uhr )