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Tierpark Kunsterspring - Chronik 2

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Quelle: Tierpark Kunsterspring


30 Jahre Tierpark (Stand 2005)  

Der Heimattiergarten Kunsterspring

von 1975 - 1989

1966 - 1976 Am 1. September 1975 übernahm die Stadt Neuruppin die Trägerschaft über das Tiergehege in Kunsterspring als "Heimattiergarten".
Der erste Leiter des Heimattiergartens wurde Walter Mix.
Ihm zur Seite stand zunächst ein Mitarbeiter. 1979 folgte eine weitere Mitarbeiterin. Weitere neue Tierarten wurden auf dem Gelände des Tiergartens angesiedelt.
An den Wochenenden und an Feiertagen halfen die ausländischen Lehrlinge von der Betriebsschule der Forst bei der Fütterung der Tiere.
Sie reparierten, modernisierten bzw. führten Neubauten aus.
Überhaupt unterstützte die forstliche Ausbildungsstätte die weitere Entwicklung des Heimattiergartens in Vielfältiger Hinsicht.
Noch heute bestehen freundschaftliche Kontakte und der Tierpark kann immer auf die Hilfe der Waldarbeiter bauen.
1977 - 1979

Die Stadtverordneten von Neuruppin beschlossen 1977, entsprechend der Empfehlung des Ministeriums für Kultur den Tiergarten das Springen als Musteranlage für Heimattiergarten in der DDR ausbauen zu lassen. Die fachliche Patenschaft dafür hatte der Tierpark Berlin Friedrichsfelde übernommen Professor Dr. Dathe lobte die Arbeit der Verantwortlichen und die liebevolle Pflege der zur Zeit im Tiergarten lebenden 287 Tiere.- darunter von 80 Säugetiere und 153 Vögel.
Große Aufregung gab es im September 1979, als die DEFA einige Filmszenen für den Film" Viechereihen" im und am Tierpark drehte.
Die Mitarbeiter konnten die Schauspieler Gojko Mitie, Agnes Kraus und Günter Schubert persönlich kennenlernen.

1980

In den Gehegen lebten zu diesem Zeitpunkt 250 Tiere in 50 verschiedenen Arten.
Das Tiergartengelände umfasst es zu diesem Zeitpunkt eine Fläche von ca. 8,5 ha.
Trotz geringer vorhandener finanzieller Mittel erfolgte die Rekonstruktion des Wirtschaftshofbereiches, in dem die Wasser und Energieversorgung gesichert wurde.
Im Zusammenhang mit der geplanten Anschaffung der Tierarten europäisches Wisent und einer Rückzüchtung des Auerochsen wurden dafür notwendige Anlagenumzäunungen errichtet.
Am 1. Juni 1980 fand als Danksagung an unterstützende Betriebe aus der Region ein erstes Konzert des Schülerblasorchesters der Musikschulen Neuruppin im Tiergarten statt.
Im Zusammenhang mit dem 30. Jahrestag der DDR wurde Terrarium eröffnet.
Neue Tiergarten aus dem Bereich heimische Lurche und Kriechtiere konnten hier beobachtet werden.

1981 - 1986

Das 1. Heimattiergartenfest fand am 30. Juni 1981 in Kunsterspring statt.
Ein buntes Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie führte viele Besucher an diesem Tag nach Kunsterspring.
Insgesamt 365 Tiere darunter 72 Säugetiere, 200 Vögel und 4 Reptilien waren in den Gehegen und Anlagen zu beobachten.
Musik, Spaß, Basteln ermöglichten den Besuchern erholsame Stunden im Heimattiergarten.
In Kunsterspring entstand 1986 eine neue Forellenzuchtanlage gegenüber dem Tierpark.
Am erstem September 1986 feierte die Betriebsschule der Forst in Kunsterspring ihrem 35. Jahrestag.

1987 - 1989

Immer wieder bestaunt - die europäischen Wisente "Daddel & Dalfredo" und die Auerochsen "Alwin und Allwine" in ihren Gehegeanlagen.
Dieser beiden Tierarten waren ein wesentlicher Beitrag zur Umsetzung der Tierparkentwicklungskonzeption.
Im Heimattiergarten sollten in landschaftlich reizvoller Umgebung Wildtiere, darunter auch vom Aussterben bedrohte Tierarten vom Besucher beobachtet werden können. Der Leiter des Heimattiergartens Walter Mix ging 1988 in den Ruhestand und übergab die Tierparkleitung an Neuruppiner Peter Maacke.
Mit den gesellschaftlichen Veränderungen 1989, der Wiedervereinigung von Deutschland, stellte sich auch die Frage der weiteren Entwicklung des Tiergartens neu!

 

Aktualisiert ( Sonntag, den 15. Mai 2011 um 08:08 Uhr )  

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