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Tierpark Kunsterspring - Chronik 3

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Quelle: Tierpark Kunsterspring


30 Jahre Tierpark (Stand 2005)  

Der Heimattiergarten Kunsterspring

von 1990 - 1995

1990

In den Gehegen zu diesem Zeitpunkt zu 280 Tiere in 75 verschiedenen Arten.
". .. Ein beliebtes Ausflugsziel des Neuruppiners und seiner Gäste war in seiner Existenz gefährdet."
Am 1.3.1990 fand im Stadtgarten von Neuruppin eine Gesprächsrunde zum Thema
" Zukunft Kunsterspring" statt.
"... zu wenig Arbeitskräfte, nicht ausreichende Technik, ein äußerst schlechter Zustand der Gebäude - so stellte sich die Situation dar ."
Schulen, Kindereinrichtungen, Betriebe, Parteien, Organisationen und Besucher brachten ihre Naturverbundenheit zum Ausdruck.
Erste Veränderungen verbesserten die Attraktivität des Tierparks.
- Aufsteller warben erstmals für den Tierpark in Neuruppin
- der Tierpark erhielt einen eigenen Telefonanschluß
- zwei zusätzliche Arbeitskräfte wurden eingestellt
- eine gastronomische Einrichtung (Imbiss) nahm seinen Betrieb auf

1991

Es erfolgten erste Maßnahmen zur Werterhaltung an den Anlagen und Gehegen, sowie zur Verbesserung der Qualität in der Tierpflege.
z.B. Terrarium (neue Fenster, Türen und Heizung)
Zivildienstleistende unterstützten und bauten einen Abenteuerspielplatz.
Mit einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) wurde ein Streichelgehege errichtet und im Zusammenhang mit dem Neuruppiner Kultursommer eröffnet.
Neuzugang bei Rothirschen: Rothirschkuh "Maschka" zog ein
- sie wurde von Soldaten einer sowjetischen Garnison im Kreis Gransee im Wald gefunden und mit der Flasche aufgezogen. Die Soldaten kehrten in ihre Heimat zurück und Maschka (an Menschen gewöhnt) fand eine neue Heimat im Tierpark.
Am 20.6.1991 gründete sich der gemeinnützige "Verein der Freude und Förderer des Heimattiergarten Kunsterspring e.V. "
- Ziel war und ist es, den Erhalt und den Ausbau zu fördern, den Tierpark als Umweltbegegnungsstätte zu gestalten und bei Entwicklungsvorhaben zu unterstützen.

1992

Der Neubau eines zentralen Parkplatzes ermöglicht der nun das parken von ca. 105 Pkw und zwei Bussen bei voller Auslastung.
- der Zugang zum Tierpark sowie der Eingangsbereich wurde gesichert und befestigt. Die Stahlanlage für die Zwergziegen wurde modernisiert.
Für Kinder wurde mit der Installation einer 8 m langen Rutsche ein interessanter Anziehungspunkt geschaffen.
Mit dem Baubeginn eine Anlage für europäische Luchse wurden die Voraussetzungen für die Ansiedlung dieser Tierart im Tierpark geschaffen.
Mit Unterstützung von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wurde mit der Realisierung eines weiteren Vorhabens begonnen, dem Neubau einer Wildkatzenanlage.
Im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung eines neuen Toilettengebäudes entstand aus dem alten Gebäude eine Anlage für Wellensittiche, Nymphensittiche und anderer Vogelarten.

1993

Der Neubau einer Sumpfbeetanlage schaffte die Voraussetzungen für eine biologische Abwasserbeseitigung aus den Bereichen:
WC-Gebäude , Futterküche und Wohnhaus/Terrarium.
Die Errichtung eines neuen (zentralengelegenen) WC-Gebäude verbessert die Sanitärbedingungen für Besucher (einschließlich der Menschen mit Behinderungen) und Personal.
Mit Unterstützung der " Initiative Jugendarbeitslosigkeit Neuruppin" (IJN) und der "Bequa - Neuruppin " wurden durch Neubau und Sanierung die Haltungsbedingungen für verschiedene Tierarten verbessert:
- neue Errichtung einer Rotfuchs - unter Dachsanlage
- der Bau einer Stallanlage für das Damwild
- Sanierung der Uferbefestigung (Wasserrundfluß) an der Wassergeflügelanlage
Rotfüchse bezogen Quartier in ihrer neuen Gehegeanlagen.
Eine neue Tierart war im Tierpark zu beobachten: Europäische Luchse waren die neuen Bewohner.

1994 - 1995

Für Kinder entstand ein neuer (TÜV gerechter) Abenteuerspielplatz.
Der Tierparkförderverein unterstützte damit den Kauf von zwei Europäischen Wildkatzen die Ansiedlung einer weiteren Tierart im Tierpark.
Eine neue Fasanerie ermöglichte eine artgerechte Fasanen Haltung.
Weitere Rekonstruktionen erfolgten an den Gehegen und Anlagen von:
- Mäusebussard, Eichhörnchen,Waldohr - und Schleiereule sowie Waldkauz.
Mit den Neubau der Auerhuhnanlage wurden die Voraussetzungen geschaffen diese seltene Vogelart im Tierpark zeigen zu können.
Gemeinsam mit der Waldarbeitsschule Kunsterspring wurden " Projektwochen mit Schülern" gestaltet.
Neuzugang bei den Auerochsenkuh " Anna" zog ein.
1995 fand im Zusammenhang mit dem 20. Tierparkbestehens das Tierparkfest und Kinder-Waldfest statt. (Organisiert durch den Arbeiterkreis kinderfreundliche Umwelt Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Tierparkförderverein und Ämter der Stadt Neuruppin)

 

Aktualisiert ( Sonntag, den 15. Mai 2011 um 08:10 Uhr )  

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