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Die Kochquelle bei Kunsterspring

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Wanderung zur Kochquelle

 

Karte anklicken  

Auf einem 3 km langen Lehrpfad rund um das Quellgebiet kann der Besucher dieses beeindruckende Naturschauspiel erleben..
Entlang an großen Rotfichten
(250 Jahre alt,36m hoch),
Wiesen und unberührter Natur vorbei bis zur Kochquelle.

(Klick auf Karte zur Vergrößerung)

 

Ein Paradies für Natur- und Wanderfreunde tut sich hier auf. Lehrlinge der Betriebsschule haben hier einen Natur- und Lehrpfad angelegt. Der Natur- und Lehrpfad führt entlang am Kunsterteich, vorbei an der Groben Fichte zur Liebeswiese. Von der Liebeswiese wandert man weiter durch das Totalreservat im tief eingeschnittenen Bachtal der Kunster zur Kochquelle und von dort vorbei an den hohen Douglasien, den Buchen- und Traubeneichenwäldern, dem Quellstandort Margarethenruh, der Wetterschutzhütte, wieder am Kunsterteich entlang zurück nach Kunsterspring.

Im Naturschutzgebiet "Kunsterspring", das etwa 12 km nördlich von Neuruppin liegt, befindet sich das Quellgebiet des Bächleins Kunster, das nach einigen Kilometern in den Tornowsee mündet. Die Kunsterquellen sind mehrere, zum Teil ergiebige Kesselquellen. In eine reich gegliederte Endmoränen- und Sanderlandschaft hat sich das Bachtal der Kunster tief eingekerbt. Auf 1,5 km Länge fällt das Tal um 7 m ab. Durch die Kraft des Wassers wurde ein enges Schluchttal ausgewaschen, dessen Steilhänge bis über 25 Meter empor ragen.
Größe: 99,4 ha
Besonderheiten:
Quellmoorausbildung des Schaumkraut-Erlen-Eschenwaldes, klimatisch begünstigte Steilhänge mit Moos- und Farngesellschaften
 

 

Die Kochquelle

Die Kochquelle ist nicht, wie der Name vermuten läßt, eine heiße Quelle. Die Wassertemperatur beträgt im Sommer und Winter stets ca. 8 Grad Celsius, der Name ist durch das Brodeln entstanden, das an einen Kochtopf erinnert. Das Quellwasser ist sehr sauber: Bei genauen Hinschauen sieht man kleine Bachflohkrebse, die sich im Wasser tummeln, sie brauchen klares Wasser. Das "Blubbern" kommt folgendermaßen zustande: In dem Hügeln an der Kochquelle befinden sich Grundwasserläufe. Das Wasser kann die undurchdringlichen Tonschichten nicht durchdringen, durch die es fließt und wird so im Hügel "bergab" geleitet. An normalen Quellorten würde das Wasser am Fuße des Hügels austreten, hier wird die Grundwasserschicht auch von oben durch eine Tonschicht daran gehindert. Die Kochquelle ist entstanden, als diese obere Tonschicht an dieser Stelle beschädigt wurde, das Wasser wird direkt nach oben gedrückt. Über der Tonschicht liegt noch eine Kies - und eine Sandschicht. Der feine Sand wird durch den Wasserdruck aufgewirbelt und fällt wieder herab, wenn der Druck zu gering ist. Dadurch entsteht der Eindruck einer kochenden Suppe.

Kochquelle als mpeg zum anklicken
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Aktualisiert ( Sonntag, den 10. Januar 2010 um 16:53 Uhr )
 



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