• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

Stendenitz

E-Mail Drucken PDF

Stendenitz liegt inmitten der Ruppiner Schweiz in einer besonders schönen Waldlandschaft mit Berge und Seen, ca 10 km nördlich von Neuruppin, am Westufer des Zermützelsees.  Der Naturlehrpfad ist ein muß für jeden Wanderer zur Naturbeobachtung und Erholung.
In der nähe von Stendenitz befinden sich die Kellenseen mit dem dahinterliegenden Hochmoor.

Die Chronik von Stendenitz

Aktualisiert ( Sonntag, den 21. März 2010 um 10:21 Uhr )
 

Waldmuseum Stendenitz

E-Mail Drucken PDF

Das Waldmuseum Stendenitz

waldmuseum-stendenitzInmitten der Ruppiner Schweiz steht am Rande des Zermützelsees das traditionsreiche, vermutlich älteste Waldmuseum seiner Art in Deutschland. Die Einrichtung vermittelt dem Besucher Informationen zum Lebensraum Wald und zur hier lebenden, heimischen Tierwelt unter dem Aspekt „Natur erleben – Natur begreifen". Auch das Wirken der Forstwirtschaft, besonders die alten Handwerke wie Flößerei und Harzung finden sich in dieser Exposition. Wer sich umfassender mit dem Thema Forst und Förster befassen will, dem sei das Forstmuseum in Alt Ruppin empfohlen, was ebenfalls vom Amt für Forstwirtschaft Alt Ruppin betrieben wird.

Die Geschichte des Museums

Der spätere Oberförster Hans Zander sammelte schon als Revierförster in den dreißiger Jahren Kuriositäten und Ab­normitäten aus der Natur. Als die umfangreichen Sammlungen sein Anwesen zu sprengen drohten, bekam er das Angebot zur Nutzung eines Holz­häuschens nahe der Waldschänke Stendenitz. An diesem Ort wurde nun mit finanzieller Unter­stützung des Gastwirtes Grothe und anderer Sponsoren durch die Forst ein Blockhaus im russischen Stile errichtet und 1936 mit der Ausstellung „Dein Wald" eingeweiht. Nach Auflösung des kleinen Museums vor Beendigung des Zweiten Weltkrieges erfolgte in den fünfziger Jahren die Wiedereröffnung und Integration in das Heimatmuseum Neuruppin als Außenstelle. Seitdem sind die verschiedenen Präsentationen zur Jagd- und Forstwirtschaft von vielen Naturliebhabern besichtigt worden. Am 15. Mai 1996 zeigte sich das Waldmuseum nach umfangreichen Sanierungsarbeiten mit einer modernen, aktuellen Dokumentation der Öffentlichkeit. Unter Federführung des Historischen Vereins der Grafschaft Ruppin e.V., mit Hilfe der Stadt Neuruppin und vielen Sponsoren wurden diese Veränderungen möglich. Die Projekterarbeitung, Ausführung und Weiterführung der Ausstellungsinhalte besorgte Werner Dumann. 1999, übernahm das Amt für Forstwirt­schaft Alt Ruppin die Trägerschaft; zwei Jahre betrieb die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Regionalverband Ruppin e.V. das Haus – seit 2002 ist das Amt hierfür verantwortlich.

Die Themen der Ausstellung

Eingangs der erste Raum des Doppelblockhauses gibt dem Besucher Auskunft über die Geschichte des Waldmuseums, weitere Informationen zur geologischen Beschaffenheit und den klimatischen Besonderheiten der Ruppiner Seenkette und deren Gestalt. Wissenswertes zum Erholungswert der Region und zur Jagd ergänzen diesen Ausstellungskomplex. Der zweite Bereich ist überwiegend der Darstellung der Tier- und Pflanzenwelt sowie dem Natur- und Landschaftsschutz vorbehalten. Als Ergänzung ist die Revieraufteilung der Region und die Harzung (siehe auch Außenbereich) zu finden. Der Hauptteil der Präparate sind in diesem Raum untergebracht.

Außenbereich

Vor dem Blockhaus kann der Besucher die vor nunmehr über 60 Jahren gepflanzten Bäume des Försters Zander aus der Nähe betrachten. Sie geben ein Beispiel der heimischen Artenvielfalt im Stadtforst; aber auch einige „Exoten" wie die Scheinzypresse oder die amerikanische Coloradotanne stehen hier. Direkt vor der Tür befinden sich zwei kleine Pflanzgärten mit typischen Kleinpflanzen des Waldes wie die verschiedenen Farne. Außerdem bietet sich der 1,5 km lange Naturlehrpfad für eine kleine Wanderung an. Er führt an den Kellenseen vorbei und gibt durch Beschilderungen Auskunft und Einblick in die Artenvielfalt unserer Landschaft. Die reizvolle, gegenseitige Ergänzung von Wäldern und Seen eignet sich ausgezeichnet für Erholungs­suchende. In unmittelbarer Nähe zum Waldmuseum befindet sich der Campingplatz mit Badestelle und die Waldgaststätte, davor die Anlegestelle der Fahrgastschifffahrt.

Aktualisiert ( Sonntag, den 21. März 2010 um 10:20 Uhr )
 



DiaShow


Design by Sven Altmann